Pressemitteilung AllClad

SCHON IMMER NACHHALTIG: ALL-CLAD GIBT KOCHWERKZEUG DURCH WIEDERBESCHICHTUNG EWIGES LEBEN

„Mir blutet das Herz, wenn ich höre, dass viele Menschen immer noch mit den billigsten Pfannen arbeiten und sie einfach wegschmeißen, wenn die Beschichtung ausgedient hat“, erklärt George Henrici von All-Clad. So entstehen jedes Jahr Berge vermeidbaren Mülls. Deutlich ökologischer: Einmal in hochwertiges Kochgeschirr investieren und es für kleines Geld immer wieder neu beschichten lassen. „Das kostet nicht mehr als die billige Pfanne und ist um Längen nachhaltiger“, so Henrici. All-Clad bietet diesen Service schon seit der Markteinführung in Deutschland im Jahr 2006 an, für die Beschichtung einer Pfanne fallen je nach Größe zwischen 25 und 34 Euro an.

Frankfurt, April 2021. „Unter vielen Gastronomen, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten und uns austauschen, ist unser Wiederbeschichtungsangebot glücklicherweise schon normale, gelebte Praxis“, so George Henrici. „Aber die Möglichkeit ist längst noch nicht bei allen Hobby-, aber auch Profiköchen angekommen. Dabei trägt man damit nicht nur zur Müllvermeidung bei und spart wertvolle Ressourcen, sondern auch noch ordentlich Geld.“

Hochwertiges Kochwerkzeug mit extrem langer Lebensdauer

Richtig verwendet kann eine Pfanne oder ein Topf von All-Clad ein Leben lang halten. Um diese Spanne so weit wie möglich auszuschöpfen, ist die Wiederbeschichtung ein zentrales Element. All-Clad arbeitet hier seit vielen Jahren partnerschaftlich mit ITN Antihaftbeschichtungen zusammen, dem weltweit ersten und nach wie vor führenden Unternehmen in diesem Bereich. „Als die Firma Anfang der 90er Jahre gegründet wurde, war die Vision von Gerhard Baatz eigentlich die Bäckereitechnik“, erklärt Geschäftsführer Kai-Uwe Sand. „Zur Pfannenbeschichtung kam er eher zufällig durch einen Freundschaftsdienst in der Nachbarschaft, und bald stand dann der ganze Ort Schlange.“ Gemeinsam mit Co-Geschäftsführer Thomas Stein machte Sand die Neubeschichtung von Pfannen zum Kerngeschäft, aktuell bekommen rund 2.000 Stück pro Woche in Neunkirchen ein neues Leben. Die alte Beschichtung wird nicht repariert, sondern vollkommen erneuert – ein Prozess, der übrigens unbegrenzt häufig wiederholt werden kann.

Grundsätzlich lassen sich alle All-Clad-Produkte wiederbeschichten, unabhängig von Größe und Serie. „Das funktioniert mit der kleinen Pfanne ebenso gut wie mit der größten aus der Stainless-Linie“, so Henrici. Das Handling ist denkbar einfach: Man füllt online ein Auftragsformular aus und schickt die Pfanne ein, nach etwa zwei Wochen erhält man sie mit neuer Beschichtung, aufgearbeitet und, wenn nötig, nachgeformt bequem per Post zurück. Alternativ kann man das Kochgeschirr in rund 20 Annahmeshops von Norderney bis Düsseldorf abgeben und spart so noch das Porto. „Während des Prozesses kommt es nur zu einer einzigen kleinen technischen Veränderung“, erklärt Henrici, „die Nieten auf der Innenseite der Pfanne sind anschließend ebenfalls beschichtet. Qualitativ ist die Beschichtung der Original-Beschichtung ebenbürtig, wir können sie daher uneingeschränkt empfehlen.“

Keramik oder Teflon !?

Beschichtete Pfannen – Keramikpfanne(Sol-Gel) vs. Teflonpfanne (PTFE)

Wir haben bewusst diese beiden, sich hartnäckig im Volksmund haltenden Bezeichnungen gewählt. Gemeint sind antihaft-beschichtete Pfannen.

  • Mit PTFE-Beschichtung, nach dem Handelsnamen des Unternehmens, welches für diese Beschichtung im Jahre 1941 das Patent erhielt: TEFLON® von DuPont
  • Mit Sol-Gel-Technologie-Beschichtung, welche zu einer keramikähnlichen Oberfläche polymerisiert

Wir wollen unsere Leser nicht mit chemischen Eigenschaften oder Beschreibungen von Herstellungsprozessen langweilen – darüber steht bereits genügend gut recherchierte Literatur im Netz.

Was allerdings über die physikalischen Eigenschaften und den täglichen Gebrauch solcher Pfannen im Internet geschrieben steht, ist Anlass zum Fremdschämen, und das auch bei Leuten, die es eigentlich wissen sollten! Es wird schamlos Hitzebeständigkeit bis zu 400°C, manchmal 500°C für Pfannen mit “Keramikbeschichtung“ angepriesen, extreme Kratzfestigkeit, sagenhafte Antihafteigenschaften und nicht zuletzt Umweltfreundlichkeit oder Schadstofffreiheit (‚Grüne’ Pfannen). Und wieder wird eine Sau durchs Dorf getrieben – und das schon seit einigen Jahren. Die arme Sau!

Manche Kochgeschirrhersteller ‚erfinden’ sogar ihre eigene ‚Marke’ für diese Beschichtungen, z.B. ‚Thermoceramica’, ‚Cera-Dur’, ‚Ceratal’ ‚Granit, Saphir, Marmor’ und weitere Phantasienamen…

Nur der Erfinder der Antihaftbeschichtung, die Firma DuPont, hat bezeichnenderweise keine Keramikbeschichtung im Programm. Ach was?!

Hitzebeständigkeit von bis zu 400°C mit Keramikpfannen

Selbst hoch erhitzbare Fette und Öle rauchen spätestens bei 220 – 230°C gnadenlos ab!

Ohne Fett und ohne Öl braten? Was glaubt ihr, passiert mit dem Eigenfett im Fleisch bei Temperaturen, die nicht einmal gehärtete Fette aushalten? Richtig – raucht auch ab! Räuchern geht anders….

Hinzu kommt die Gefahr, besonders bei Induktionsherden, dass aus einer Erhitzung einer leeren Pfanne ganz schnell eine unkontrollierte Überhitzung werden kann – hierbei können Temperaturen von weitaus mehr als 400°C erreicht werden…Ruft schon mal einer die Feuerwehr?

Wozu dann diese sagenhafte Hitzebeständigkeit?!

Es gibt keinen Vorteil für die Keramikpfanne.

Überragende Kratzfestigkeit und Antihafteigenschaften von Keramikbeschichtungen

Wer hat sie noch nicht gesehen, die Werbefilmchen, wo der Pfannkuchen von selbst aus der Pfanne hüpft’? Neue Besen kehren gut! Eine nagelneue “Keramikbeschichtung“ hat sicherlich gute, wenn nicht sogar fast die gleiche Antihafteigenschaft wie eine neue PTFE(Teflon)-Beschichtung. Wer seine keramikbeschichtete Pfanne sorgsam behandelt, nie überhitzt, nicht drin herumkratzt (auch nicht mit Kunststofflöffeln!), nur spezielle Öle verwendet, nicht viel beim Kochen würzt und immer nur mit heißem Wasser, ohne aggressive Spülmittel von Hand, spült, gut trocknet und anschließend etwas einfettet, der wird sicherlich eine Zeitlang Freude daran haben. Wer allerdings den marktschreierischen Werbeaussagen vertraut, mit voller Pulle Hitze brät, bis es raucht, die angepriesene Kratzfestigkeit auf die Probe stellt und das Teil auch noch in der Spülmaschine reinigt, der wird sein blaues Wunder erleben! Keine 3 mal benutzen wird ihn die Keramikpfanne erfreuen, denn dann ist die Antihafteigenschaft weg und die Pfanne zerstört!

Warum ist das so?

Wegen ihrer hohen Härte sind sogenannte Keramikbeschichtungen auch spröde – die hauchdünne Oberfläche kann z.B. durch Abklopfen eines Holzlöffels bereits mikroskopisch feine Risse bekommen. Verwendung von ungeeigneten Fetten und Ölen führt bei Überhitzung des Fettes oft schon bei weniger als 150°C zu einer Verharzung – geschieht dies auf einer keramikbeschichteten Oberfläche mit Mikrorissen, ist es vorbei mit der Antihafteigenschaft.

Das gleiche gilt für Standard Spülmittel, die die Oberfläche angreife. Man darf sich nicht durch die Verkaufsshows der einschlägigen TV-Shopping-Sender oder angeblicher Pfannenprofis täuschen lassen. Da werden die Keramikbeschichtungen munter mit Messern, Nägeln und sogar Lötlampen bearbeitet, um zu zeigen, dass die Beschichtung keinerlei Schaden genommen hat. Keinen direkt sichtbaren Schaden…

Wieder kein Vorteil für die Keramikpfanne!

Umweltfreundlichkeit und Schadstoff-Freiheit von Keramikpfannen

PFOA- und PTFE-frei – Die ‚grüne’ Pfanne!

Natürlich PTFE-frei, denn die klassische PTFE(Teflon)-Beschichtung ist selbstverständlich nicht ‚PTFE-frei’ – schließlich ist Polytetrafluorethylen die Bezeichnung für diesen Kunststoff. Aber was soll an der PTFE-Freiheit ‚grün’ oder ‚schadstofffrei’ sein? Wollen die Werber uns etwa mitteilen, dass PTFE per se ein Schadstoff ist? Wenn das so wäre, dann wäre kein mit PTFE beschichtetes Kochgeschirr mehr auf dem Markt, in den Lebensmittelfabriken oder beim Bäcker ums Eck. Sämtliche Hersteller von Keramikbeschichtungen stellen auch PTFE-Beschichtungen her und selbstverständlich werden auch diese regelmäßig von diversen, unabhängigen Prüfinstituten nach dem LFGB-Gesetz sowie diversen EEC-Regularien getestet und für unbedenklich erklärt. Gelangt PTFE, z.B. durch Abrieb beim Kochen, in den Verdauungskreislauf, so wird es unverdaut wieder ausgeschieden. Der Körper nimmt davon nichts auf.

PFOA – Perfluoroctansäure (wie bedenklich das wirklich ist, kann jeder im Internet nachlesen) spielte tatsächlich früher bei der Herstellung von PTFE(Teflon)-Beschichtungen eine Rolle (als Emulgator). Seit mehreren Jahren verwenden kein Hersteller mehr eine PTFE – Beschichtung welche PFOA enthält, warum? Es ist sogar gesetzlich verboten!

Keramikpfanne vs. Teflonpfanne – Unentschieden?

Definitv – Nein!  Die Beschichtungshersteller geben zu, dass die Antihafteigenschaften von Keramikbeschichtungen nach wenigen Monaten Gebrauch nachlassen, bei sachgemäßem Gebrauch, während diese bei PTFE-Beschichtungen, auch bei sichtbar angegriffener Oberfläche, über Jahre hinweg erhalten bleiben.

Die Kosten für eine Keramikbeschichtung sind für den Kochgeschirrhersteller genauso hoch wie für eine der hochwertigsten 3-lagigen PTFE-Beschichtungen. Beim Gastronomiefachhandel hingegen findet man bei beschichteten Pfannen fast ausschließlich PTFE-Beschichtungen – auch diese enthalten eine ‚keramische Verstärkung’, also Keramikpartikel im PTFE-Polymer. Der Koch lässt sich eben nicht durch Werbung verarschen und weiß was gutes Werkzeug ist.

Fazit  

Der informierte Profi wird bei Bratpfannen immer, aufgrund der dauerhaften Antihafteigenschaft, die PTFE beschichtete Pfanne vorziehen, wenn es eine Beschichtete sein soll. Augen auf beim Pfannen kauf!

 

Hartinger 

Sand